Blog – Brandenburghalle – Wochenmarkt

Berlin Charlottenburg Brandenburg und Umgebung

#brandenburg – 21.500 Euro für deutsch-polnisches „Wildnis-Netzwerk“ Lebuser Land

Geschrieben von wochenmarktfoto am September 3, 2010

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21.500 Euro für deutsch-polnisches „Wildnis-Netzwerk“ Lebuser Land

Potsdam – Brandenburgs Umweltministerium wird die Zusammenarbeit mit Polen im Bereich der Umweltbildung weiter stärken. Dafür stellt es dem Verein Naturschutzpark Märkische Schweiz e.V. für den Aufbau eines „Deutsch-polnischen Wildnispädagogik-Netzwerkes“ 21.500 Euro Fördermittel zur Verfügung.

In den nächsten Monaten wird der Verein federführend die Grundlagen für ein deutsch-polnisches „Wildnis-Netzwerk“ im Lebuser Land schaffen. Die Wildnispädagogik ist besonders gut geeignet, Menschen neugierig zu machen und zusammenzuführen, sie für die  heimatliche Natur zu begeistern und für deren  Schutz zu sensibilisieren.

Zielgruppe des Projekts sind Pädagogen, Lehrer, Erzieher und Mitarbeiter der Jugendarbeit, die sich mit Umweltbildung und Naturschutz in Brandenburg und in Polen beschäftigen. Geplant sind u.a. zum Thema Wildnispädagogik die Gründung einer deutsch-polnischen Arbeitsgemeinschaft, Infoveranstaltungen  beiderseits der Grenze sowie  eine deutsch-polnische Konferenz. Darüber hinaus soll für Familien aus Brandenburg und Polen Wildnis-Wochenenden angeboten werden.

Weitere Informationen unter:

Verein Naturschutzpark Märkische Schweiz e.V

Umweltzentrum Drei Eichen

Königstraße 62
15377 Buckow

Telefon 033 433 / 201

Fax 033 433 / 68 15

E-Mail info@dreichen.de

www.dreichen.de

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#sanddorn #petzow – Beim 7. Petzower Sanddornfest steht die Orange des Nordens wieder im Mittelpunkt

Geschrieben von wochenmarktfoto am September 3, 2010

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Beim 7. Petzower Sanddornfest steht die Orange des Nordens wieder im Mittelpunkt

Termin: Auftakt am Sonnabend, 4. September

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Zeit: 11.00 Uhr

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Jens-Uwe Schade Pressesprecher

www.mil.brandenburg.de


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Ort: Frucht-Erlebnis-Garten Petzow, Christine Berger,
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Fercher Str. 60, 14542 Werder

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Kontakt: Telefon unter: 03327/ 46 91 0

Sandokan – Christine Berger

siehe auch :   www.sanddorn.net

Christine Berger – Grüne Woche 2010

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weitere Hintergrundinformationen

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Petzow – Im Anbau und in der Verwertung ist Sanddorn eher ein Nischenprodukt. In Brandenburg aber kommen die gesunden Beeren groß raus, vor allem in diesem Jahr, wenn das Land Gastgeber des ersten europäischen Sanddornkongresses sein wird. Einen Vorgeschmack gibt es – im Wortsinn – am kommenden Wochenende (4. und 5. September), wenn in  Petzow im mit Abstand größten brandenburgischen Anbaugebiet für die Beeren, das 7. Sanddornfest startet.

Markttreiben und Programm sind an beiden Tagen der „Orange des Nordes“, wie der Sanddorn auch bezeichnet wird, gewidmet.

Sanddorn steht heute weniger „im Sand von Hiddensee“, wie Nina Hagen sang, sondern ist vor allem eine Brandenburger Erfolgsgeschichte. Wer heute am Ostseestrand ein „typisch maritimes“ Sanddornprodukt erwirbt, wird nicht selten als Herkunft einen brandenburgischen Hersteller feststellen – ein Beweis für die Sanddornqualität aus der Mark.

Die Wachstumskurve geht weltweit stetig nach oben. Die Anbauflächen werden ausgeweitet, vor allem in Asien. Neue Produkte sind gefragt. Doch haben viele Länder noch Probleme mit der Qualität. Da in Deutschland Sanddorn fast ausschließlich in Bioqualität angebaut wird, hat Sanddorn „made in Germany“ besonders gute Chancen.

Landesweit sind derzeit 268 Hektar mit Sanddorn bepflanzt. Spitzenreiter sind Potsdam-Mittelmark mit 185,6 Hektar, Ostprignitz-Ruppin mit 21,9 Hektar, Märkisch-Oderland mit 19,7 Hektar, Oder-Spree mit 15,5 Hektar. Es folgen der Barnim mit 11,6 Hektar, Teltow-Fläming mit 9,5 Hektar, das Havelland mit 2,4 Hektar, Frankfurt (Oder) mit 2,1 Hektar.

Am Sonnabend stellt sich erstmals das neu gegründete Sanddorn-Netzwerk vor. Im Zeichen des Sanddorns haben sich Fachleute aus der Praxis und der Forschung aus Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt zusammengeschlossen. Mit der Gründung des Netzwerks werden marktgängige Sorten verbessert und die Technologie bei Anbau und Verarbeitung verbessert.

Der erste europäische Sanddornkongress wirft seine Schatten voraus. Er wird am 2. und 3. Dezember in Potsdam im Brandenburger Agrarministerium tagen.

Das ursprüngliche Verbreitungsgebiet des Sanddorns ist wahrscheinlich Zentralasien, von wo aus der Heilbringer in Richtung Europa kultiviert wurde. Seine Ansprüche an Boden sind Null. Es gilt der ansonsten eher ungewöhnliche Grundsatz: Karger Boden – bester Wuchs; bester Boden – schlechter Wuchs. Die Beeren enthalten eine geballte Ladung der Vitamine A, B, C, E und K, ungesättigte Fettsäuren, Mineralien und andere Spurenelemente. Der Vitamin C-Gehalt übertrifft den der Zitrone um das Zehnfache. Neben allen möglichen Anwendungen in Nahrungsmitteln gibt es auch eine breite Palette von kosmetischen Rezepturen auf der Basis von Sanddorn.

Doch macht es der Sanddorn nicht leicht, seine guten Seiten kennen zu lernen: Bei Anbau und Verarbeitung verhält er sich geradezu kratzbürstig. Erschwert wird die Nutzung auch dadurch, dass es beim Sanddorn „Männer“ und „Frauen“ gibt, die erst einmal zueinander kommen müssen, damit Beeren reifen.

In Brandenburg feilen Landwirte seit den Achtzigerjahren an der besten Anbaustrategie – vor allem auch in Petzow. Ziel war es, die Sanddornbeeren zu vitaminreichen Säften und Nektaren zu verarbeiten. Eine wesentliche Voraussetzung für den wirtschaftlichen Erfolg dieser Anlagen war die Pflanzung der DDR-Sorten „Leikora“ und „Hergo“, die immer noch im Anbau sind. Weitere DDR-Züchtungen (ab 1971, aus der Baumschule Dresden) sind „Auslese Rügen“, „Dorona“, „Pollmix“, „Asola“, „Frugana“.

Was bei der Familie Berger in Petzow 1993 mit dem Handel von in Lohnunternehmen verarbeiteten Sanddornprodukten begann, ist zu einem mehrfach ausgezeichneten Wildfruchtbetrieb mit eigener Produktion und Erlebnisbereich herangewachsen. Hergestellt werden unter anderem Sanddornsäfte, Sanddorn-Fruchtfleischöle, Sanddorn-Kernöle, Sanddorn-Pulver, Sanddornsirup, Sanddorn-Sonnenschutz, Marmeladen, Weine, Brände.
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siehe auch :

weiterer Blogeintrag
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Rückblick 2009 – Sanddornerntefest

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Christine Berger – Grüne Woche 2010

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#brandenburg – Bis zu 80 % Zuschuss für Weiterbildung: Senat und Handwerkskammer starten Förderprojekt

Geschrieben von wochenmarktfoto am September 2, 2010

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Wirtschaft

Bis zu 80 % Zuschuss für Weiterbildung: Senat und Handwerkskammer starten Förderprojekt

Die Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen teilt mit:

Mit dem Projekt „Innovative Qualifizierungen für das Berliner Handwerk (IQ Handwerk)“ starten die Berliner Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen und die Berliner Handwerkskammer eine Weiterbildungsoffensive speziell für Berliner Handwerksbetriebe. Unternehmen können bis zu 80 Prozent Zuschuss für die Lehrgänge im Bereich „Innovation und Technik“ erhalten.

„Gerade die mittelständischen Unternehmen des Handwerks sorgen für sichere Arbeitsplätze und eine hohe Ausbildungsquote. In Zeiten des strukturellen Wandels und sich verändernder Marktbedingungen ist hohes Fachwissen ein Garant für die Zukunftssicherung. Mit dem Qualifizierungsprojekt IQ Handwerk werden die Berliner Handwerksbetriebe unterstützt, diesen Wandel zu bewältigen und neue Absatzmärkte zu erschließen,“ so Dr. Jens-Peter Heuer, Staatssekretär der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Technologie und Frauen.

„In der zurückliegenden Wirtschaftskrise hat sich gezeigt, dass das Handwerk einen stabilisierenden Faktor der Berliner Wirtschaft darstellt. Das Förderprojekt „IQ Handwerk“ soll die Innovations- und Wirtschaftskraft der Handwerksbetriebe ausbauen und so einen weiteren Impuls zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Berlin geben“, so Ulrich Wiegand, Geschäftsführer der Handwerkskammer Berlin.

Gefördert werden zwölf neu entwickelte technische Fort- und Weiterbildungsangebote der Handwerkskammer Berlin, die im Bildungs- und Technologiezentrums (BTZ) sowie im Kompetenzzentrum Zukunftstechnologien im Handwerk angeboten werden: So beispielsweise die Qualifizierung zur „Fachkraft für Solartechnik (HWK)“ und die Lehrgänge „Gebäudeenergieberater (HWK)“ sowie „Servicemonteur für Photovoltaikanlagen“.

Weitere Informationen zu den Kursangeboten und zur Förderung gibt es telefonisch unter (030) 25903 -420 oder per E-Mail an btz@hwk-berlin.de

Rückfragen: Stephan Schulz, Telefon: 9013-7418

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#berlin – Briefpost jetzt mit Werbung für die Behördenrufnummer 115

Geschrieben von wochenmarktfoto am September 2, 2010

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Inneres

Briefpost jetzt mit Werbung für die Behördenrufnummer 115

Die Senatsverwaltung für Inneres und Sport teilt mit:

Die dienstliche Briefpost wird ab sofort neben der Frankierung mit der maschinell aufgestempelten Werbung „Ihre Behördennummer 115“ versendet. Damit soll der Bekanntheitsgrad dieser besonderen Serviceleistung der Verwaltung bei den Berlinerinnen und Berlinern weiter gesteigert werden.

Mehr zur Behördennummer 115 auf folgende Seite: http://www.berlin.de/sen/ inneres/zentraler_service/ projekte/115/index.html

Rückfragen: Kristina Tschenett, Telefon: (030) 9027-2730

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#brandenburg – Vogelsänger: Mobilitätsticket soll verlängert werden

Geschrieben von wochenmarktfoto am September 2, 2010

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Jens-Uwe Schade Pressesprecher

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Vogelsänger: Mobilitätsticket soll verlängert werden

Potsdam – Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger will das Mobilitätsticket dauerhaft in Brandenburg einführen. Diese Absicht hat der Minister dem Infrastrukturausschuss des Landtages heute mitgeteilt. Pro Jahr sollen rund 2,5 Millionen Euro dafür bereitgestellt werden.

Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger: „Der Probelauf hat gezeigt, dass das Ticket angenommen wird und die Mobilität gerade von Menschen mit geringen Einkommen verbessert. Derzeit kaufen rund 8500 Menschen jeden Monat in Brandenburg ein solches Ticket und wir wollen dieses Angebot jetzt zur Dauereinrichtung machen. Das entspricht auch dem Koalitionsvertrag, der eine Fortführung des Mobilitätstickets über das Jahr 2010 hinaus vorsieht. Abschließend entscheidet der Aufsichtsrat des Verkehrsverbundes VBB.“

Das Land fördert seit dem 1. September 2008 die Mobilität von Menschen mit geringen Einkommen durch ein bis zum Jahresende 2010 befristetes Tarifangebot einer Monatskarte für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) im Land Brandenburg zum reduzierten Preis. Das Angebot soll ab 2011 auch erweitert werden: Das Ticket wird dann auch in den 35 Städten gelten, die einen eigenen Stadtlinienverkehr haben, zum Beispiel Eberswalde, Bernau, Oranienburg, Kyritz, Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf, Guben, Forst, Spremberg, Angermünde, Prenzlau, Schwedt und andere.

Das „Mobilitätsticket Brandenburg“ wird für alle Bürger, die soziale Leistungen erhalten, angeboten und richtet sich insbesondere an diejenigen, die einer Erwerbstätigkeit nachgehen und aufgrund ihres geringen Verdienstes zusätzlich aufstockende Sozialleistungen erhalten. Es ermöglicht darüber hinaus Bürgern, die keiner Arbeit nachgehen und Sozialleistungen in Anspruch nehmen, die notwendige Mobilität. Das Monatsticket wird für Tarifzonen bis zu drei Landkreisen bzw. 6 Waben für die Hälfte des regulären Preises angeboten. Die den Verkehrsunternehmen dadurch entstehenden Einnahmeausfälle werden durch das Land ausgeglichen. Der Preis für das Mobilitätsticket Brandenburg beträgt grundsätzlich 50 Prozent des Preises für das reguläre Monatsticket der entsprechenden Tarifstufe (gerundet auf volle zehn Cent). Bei Preisänderungen der regulären Monatskarte wird das Mobilitätsticket Brandenburg entsprechend angepasst.

Für die Zeit von September 2008 bis Dezember 2009 (16 Monate) wurden insgesamt 98.162 Tickets mit einem Gesamtzuschussbedarf von 2,2 Mio € verkauft. Der Verkauf steigerte sich von rund 4.000 Tickets in den Anfangsmonaten und erreichte im Oktober/November 2009 einen Höchststand von rund 8.000 Tickets. Diese Steigerung entspricht den in der Kalkulation zur Einführung des Mobilitätstickets gemachten Einschätzungen.
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#brandenburg – Beratung zu Folgen des Binnenhochwassers und vorbeugenden Maßnahmen

Geschrieben von wochenmarktfoto am September 2, 2010

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Beratung zu Folgen des Binnenhochwassers und vorbeugenden Maßnahmen

Seelow – Zu einer Beratung über die aktuelle Situation im Oderbruch und vorbeugende Maßnahmen treffen sich morgen (3. September) Umweltministerin Anita Tack und Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger mit Gernot Schmidt, Landrat Märkisch-Oderland, und Vertretern der Bauernverbände.

„Wir wollen alle Beteiligten einbeziehen, um das Wassermanagement gemeinsam zu gestalten“, sagt Tack. Dafür sei es notwendig, nicht nur auf die Alte Oder und die großen Gräben zu schauen, sondern die Landeigentümer müssten ihre Drainageanlagen und kleinen Gräben ebenfalls regelmäßig warten. Unter dem Einfluss des Klimawandels sei es nicht ausgeschlossen, dass sich solche Ereignisse wiederholen. Tack kündigte an, dass als erste Maßnahmen die jetzt errichteten provisorischen Dämme in solide Bauwerke überführt und das hydrologische Messsystem im Oderbruch verbessert werden soll.

Hauptaugenmerk für Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger sind die Ernteausfälle in den Agrarbetrieben: „Das Oderbruch, auch als Gemüsegarten Berlins bezeichnet, gehört zu den fruchtbarsten Anbaugebieten im Land. In dieser seit Jahrhunderten entwickelten Kulturlandschaft gehören Fragen der Melioration und des Hochwasserschutzes seit je her zu den großen Herausforderungen. Mit allen Beteiligten muss es gelingen, das Wassermanagement zu verbessern und in Zukunft Schäden durch starke Regenfälle zumindest zu mindern“, so Vogelsänger.

Die extremen Regenfälle in Kombination mit dem durch das Oderhochwasser hohen Grundwasserspiegel haben zu dem extremen Binnenhochwasser geführt. Das 2008 von der Landesregierung beschlossene „Sonderprogramm zur Verbesserung der Vorflutverhältnisse im Oderbruch“ wird planmäßig abgearbeitet. Es beinhaltet vorrangig Grundräumungen, Böschungssicherungen und Profilaufweitungen an der Alten Oder und den Gewässern 1. Ordnung. Der Gesamtumfang des bis 2015 aufgelegten Programms umfasst 10,2 Millionen Euro. Bisher wurden 2,4 Millionen verbaut.

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#brandenburg – Vogelsänger eröffnet die Brandenburger Kernobsternte in Wesendahl

Geschrieben von wochenmarktfoto am September 2, 2010

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Jens-Uwe Schade Pressesprecher

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Jörg Vogelsänger

Rainer Bretschneider

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2. September 2010

Kernige Helfer gesucht: Vogelsänger eröffnet die Brandenburger Kernobsternte in Wesendahl

Termin: Freitag, 3. September     Zeit: 12.00 Uhr
Ort: BB Brandenburger Obst GmbH, Apfelanlage in der Dorfstraße 37, 15345 Wesendahl

Wesendahl – Brandenburgs Agrarminister Jörg Vogelsänger (SPD) kommt morgen zum offiziellen Auftakt der Kernobsternte nach Wesendahl in die BB Obst GmbH.

In Brandenburg ist es Tradition, die Kernobsternte mit dem Aufruf zur Selbstpflücke zu verbinden. Helfer werden von den Obstbauern bereits sehnsüchtig erwartet.

Das kühle und regnerische Frühjahr mit lokal begrenzten Bodenfrösten trieb den Obstbauern bereits die Sorgenfalten auf die Stirn. Selbst altgediente Praktiker können sich an kein Jahr erinnern, indem das Obst schon einmal vier Wochen lang geblüht hat. Erst im Juni entsprachen die Temperaturen und Niederschläge wieder dem langjährigen Mittel. Inzwischen blicken die Brandenburger Gärtner optimistisch auf den Erntebeginn.

Vogelsänger lobte das über mehr als ein Jahrzehnt währende Engagement der BB Obst GmbH und des angrenzenden Obstguts Franz Müller bei der Erneuerung der Obstbestände in der Region. Vogelsänger: „Mit weit über dem Landesdurchschnitt liegenden Erträgen ernten sie jetzt die Früchte ihres langjährigen Engagements in der Reproduktion der Obstbestände. Dies hat Vorbildcharakter für alle Obstbauer im Land Brandenburg.“

Mit einer Anbaufläche von 2.800 Hektar und seiner hohen Arbeitsintensität ist der Erwerbsobstbau ein wichtiger Arbeitgeber im ländlichen Raum, ein Potenzial dass es zukünftig stärker zu erschließen gilt. Dies gilt umso mehr, da die regionale Produktion die Nachfrage der Bevölkerung nach heimischem Obst nicht annähernd decken kann. Diese Reserven gilt es zu Nutzen. Voraussetzung dafür ist, dass es gelingt die vorhandenen Obstanlagen zügig durch ertragsstärkere Neupflanzungen zu ersetzen.

Die Hauptanbauregionen liegen in den Landkreisen Potsdam-Mittelmark und Havelland, in Wesendahl-Werneuchen und in Frankfurt (Oder)-Markendorf, wo auch weiterhin Voraussetzungen geschaffen werden, den Obstanbau im Land Brandenburg langfristig zu sichern und perspektivisch auszubauen. Der intensive Obstanbau hat über viele Jahre einen hohen Stand erreicht. Jetzt geht es jedoch vorrangig darum, die Belange der Obstproduktion stärker als bisher mit den ökologischen und umweltpolitischen Anforderungen sowie den wirtschaftlichen Aspekten in Übereinstimmung zu bringen sind.

2010 wenig Äpfel aus Brandenburg

Geschätzter Ertrag und Tendenz Bei einer Anbaufläche von 1.200 Hektar wird derzeit von einer voraussichtlichen Erntemenge von 13.800 Tonnen Äpfeln ausgegangen. 2009 waren es 29.800 Tonnen.

Wachstumsverlauf, Witterungseinflüsse, Krankheiten Die geringen Erträge bei den Äpfeln sind besonders auf die Blütenfröste im April, die dauerhafte Nässe im Mai und der anschließenden Trockenheit und Hitze zurückzuführen.


Besonderheiten In diesem Jahr wird die niedrigste Ernte seit 1992 erwartet. Erste vorläufige Schätzungen liegen bei 115,7 Dezitonnen je Hektar. Dieser liegt damit 133,4 Dezitonnen je Hektar unter dem Ergebnis des Vorjahres und 109,9 Dezitonnen je Hektar unter dem des sechsjährigen Durchschnitts (2004-2009)

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#brandenburg – Auf dem Brandenburg-Tag: Brandenburgs Tafelsilber lädt zum Streifzug ein

Geschrieben von wochenmarktfoto am September 2, 2010

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Anita Tack Anita Tack Anita Tack

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Auf dem Brandenburg-Tag: Brandenburgs Tafelsilber lädt zum Streifzug ein

Schwedt – Schönheit und Stille Brandenburgs werden neben dem Trubel der Märkte, dem Reigen von Kunst und Kultur, neben Sport, Spiel und Spaß am 4. und 5. September auf dem Brandenburg-Tag in Schwedt erlebbar sein.

Die Oderstadt ist das Tor zu einer in Europa einzigartigen Flussauenlandschaft, die seit 15 Jahren als Nationalpark Unteres Odertal unter besonderem Schutz steht. „Hier kann sich Natur auch wieder zur Wildnis entwickeln, die aber trotzdem offen ist für die Menschen. Das ist unser Anspruch das ganze Jahr über, das wollen wir insbesondere zum Landesfest den vielen Besuchern vermitteln“, so Umweltministerin  Anita Tack (Linke), die gemeinsam mit dem Leiter des Nationalparks Dirk Treichel zu Erkundungen der beispiellosen Vielfalt von Flora und Fauna einlädt.

Während des Brandenburg-Tages werden am Schwedter Bollwerk, am Ufer der Hohensaaten-Friedrichsthaler Wasserstraße, Kanus bereitliegen, mit denen die Gäste unter Begleitung ausgebildeter Nationalparkführer in die Welt der meterhohen Schilfwände, der Teich- und Seerosen, der Frösche und Krebsscherenbestände hinein gleiten können. „Das ist ein absolutes Highlight“, so Treichel. „Man wird Seeadlern, Schnepfenvögeln oder Rohrsängern begegnen und mit etwas Glück auch einen Biber live erleben.“

Die Wasserstraße, die hier im alten Bett der Oder verläuft, und die städtischen Uferpromenaden sind als einer der vier Festbereiche ein Mittelpunkt des Festgeschehens am Wochenende. Die verschiedensten Wettkämpfe und Showeinlagen auf dem Kanal bilden einen stimmungsvollen Rahmen für die Präsentation aller Nationalen Naturlandschaften Brandenburgs, einem Sammelbegriff für alle 15 Großschutzgebiete des Landes, die in diesem Jahr ihr 20jähriges Jubiläum feiern.

Darüber hinaus wird die Ausstellung „Ein Schatz – Brandenburgs Tafelsilber der deutschen Einheit“ am Ufer der Oder zu einem Streifzug durch die ländlichen Regionen von der Prignitz bis zum Fläming einladen. Außerdem wird es leckere Produkte aus den Parks geben, sei es nun Honig aus der Niederlausitzer Heidelandschaft oder Fisch von den Uckermärkischen Seen. Ausflugstipps für Naturerkundungen an der Elbe und im Spreewald werden dazu animieren, sich die Reize des HeimatLandes Brandenburg in ihrer ganzen Vielfalt weiter zu erschließen. Insbesondere Kinder können experimentieren, bauen, basteln, beobachten, riechen, fühlen, fragen und bei verschiednen Quizrunden ihr Wissen unter Beweis stellen. Unter anderem werden Mitarbeiter der Naturwacht mit den Mädchen und Jungen kleine Weidenflöße herstellen, die unter einem Segel mit dem Logo des Brandenburg-Tages auf die Reise in den Nationalpark geschickt werden.

Die Nationalen Naturlandschaften präsentieren sich an mehreren Ständen im Festbereich A (Am Bollwerk).

Darüber hinaus präsentiert sich das Ministerium im Landeszelt (Festbereich B) an einem interaktiven, gemeinsam mit der Verbraucherzentrale gestalteten Stand mit Informationen und Interaktionen zur Lebensmittelkennzeichnung, zu Werbeanrufen und zu Möglichkeiten des Widerrufs geschlossener Verträge und zum Umgang mit personenbezogenen Daten. Im gegenüber liegenden Zelt stellen ausgewählte Akteure Maßnahmen zum Thema „Safe Region“ vor.

Wer Ministerin  Anita Tack treffen möchte, kann das am Samstag, dem 4. September, an folgenden Stationen:

16.00 Uhr – am interaktiven Stand des MUGV zum Thema Verbraucherschutz im Zelt der Landesregierung – Festbereich B

16.30 Uhr – Safe Region im gegenüber liegenden Zelt

17.00 Uhr – Präsentation der Nationalen Naturlandschaften – Festbereich A (Am Bollwerk)
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#brandenburg – Lümmeltüte – neues Design mit nützlichem Inhalt

Geschrieben von wochenmarktfoto am September 2, 2010

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Lümmeltüte – neues Design mit nützlichem Inhalt

Potsdam – Die „Initiative Brandenburg – Gemeinsam gegen Aids“ hat mit finanzieller Unterstützung des Gesundheitsministeriums das „Lümmeltütenprojekt“ fortgesetzt. „Kondome schützen, das kann man nicht oft genug sagen. Prävention und Aufklärung sind das A und O im Kampf gegen Aids“, sagt Gesundheitsministerin Anita Tack (Linke). Sie mahnt gemeinsame Anstrengungen im Kampf gegen die gefährliche Krankheit und Solidarität mit den Betroffenen an.

Pünktlich zum Schulstart ging eine Neuauflage der „Lümmeltüte“ an alle Gesundheitsämter des Landes. Diese werden, wie im vergangenen Jahr auch, im Rahmen der jährlich stattfindenden Schulabgangsuntersuchung an Brandenburger Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 verteilt. Bei dem originellen Präventionsangebot handelt es sich um eine handliche Papiertüte mit ansprechendem Design in signalorange. Der Inhalt der Lümmeltüte – ein Kondom, eine Landkreiskarte mit allen Beratungsangeboten zu HIV/Aids, sexuell übertragbaren Krankheiten und Schwangerschaft und kleine Info-Broschüren zum Thema – soll Heranwachsende über HIV- und Aidsprävention, Sexualität und Gesundheit informieren und ihnen aufzeigen, wo sie in ihrer Region Ansprechpartner in „Liebesdingen“ finden. „Wir wollen Schülerinnen und Schüler bezüglich der Themen sexuelle Gesundheit und Schwangerschaft sensibilisieren“, sagt die Gesundheitsministerin.

13.000 „Lümmeltüten“ sollen in diesem Jahr mit Beteiligung der 18 Gesundheitsämter Brandenburgs an Schülerinnen und Schüler überreicht werden.

Die AIDS-Hilfe Potsdam e.V. hat die Voraussetzungen für die Umsetzung dieses Projektes geschaffen. So wurde der Tüte und der Postkarte mit den Beratungsangeboten ein neues Outfit gegeben. Das Gesundheitsministerium hat das Projekt mit 900 Euro aus Lottomitteln unterstützt.

Langfristig soll das Projekt „Lümmeltüte – einfach besser drauf“ für Brandenburger Schülerinnen und Schüler als ein regelmäßiges Angebot etabliert werden.

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#brandenburg – Vogelsänger: „Ortsumgehung Rathenow fertig gestellt

Geschrieben von wochenmarktfoto am September 1, 2010

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Jens-Uwe Schade Pressesprecher

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Vogelsänger: „Ortsumgehung Rathenow fertig gestellt: Innenstadt und Anwohner werden endlich von Lärm und Schadstoffen entlastet

Rathenow – Brandenburgs Verkehrsminister Jörg Vogelsänger und der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung Jan Mücke haben heute die Ortsumgehung Rathenow auf der Bundesstraße B188 für den Verkehr freigegeben. Der Neubau kostete einschließlich aller Brücken rund 38,8 Millionen Euro.

Jörg Vogelsänger : „Mit der Ortsumgehung entlasten wir rund 27.000 Menschen in Rathenow von Lärm und Abgasen. Damit wird die Innenstadt wieder attraktiver für Einwohner und Gäste und die erfolgreiche Stadtsanierung kann sich fortsetzen. Außerdem erhält die wirtschaftliche Entwicklung der gesamten Region mit Rathenow, Premnitz und Pritzerbe einen neuen Schub, weil sie besser an die Autobahn angebunden wird.“

Die Bundesstraße B188 verbindet den Wirtschaftsraum Rathenow/Premnitz über die B 5 mit Berlin und Sachsen-Anhalt.  Gemeinsam mit der in  Nord-Süd-Richtung verlaufenden  B 102 übernimmt sie eine wichtige regionale und überregionale Verbindungsfunktion.

Die fertig gestellte Ortsumgehung ist  eine rund 9 Kilometer lange  zweistreifige Kraftfahrstraße mit  8 Brückenbauwerken. Es gibt 5 Knotenpunkte mit dem bestehenden Straßennetz sowie 2 Amphibiendurchlässen und einem Wilddurchlass. Im Rahmen des Bauvorhabens wurden ehemalige Militärflächen im Norden der Stadt saniert. Im Bereich der Trasse wurden zudem leer stehende ehemalige Industrieflächen beräumt. Es erfolgten umfangreiche archäologische Untersuchungen, um Bodendenkmale zu erkunden und zu sichern.

Die gewählte Trassierung gewährleistet durch die Bündelung mit der Bahnstrecke, dass möglichst wenig Flächen zerschnitten werden. Dadurch war es möglich, Eingriffe insbesondere im Bereich des Naturschutzgebietes Untere Havel weitestgehend zu minimieren.

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